Tierhaftpflichtversicherung und Hundehalterversicherung – für jedes Herrchen oder Frauchen ein „Muss“
Verfasst von nico123 am November 11, 2008
Tiere sind wie kleine Kinder (und werden von vielen Besitzern auch so behandelt), sie müssen mit viel Liebe erzogen werden, Grenzen kennenlernen und Verhaltensregeln lernen. Wer seinen Hund allzu sehr verzieht, wird vielleicht nach einer Weile keine so große Freude an ihm haben, da ein Hund ein Rudeltier ist, und wenn er merkt, dass ihm kein Einhalt geboten wird, wird er auch über die Strenge schlagen und die Führung seines „Rudels“ (als in diesem Fall, der Familie) übernehmen. Daher sollte ein Hund artgerecht gehalten und erzogen werden. Aber damit ist es noch nicht getan. Denn ein Hund handelt häufig nach seinem Instinkt. Sieht er z.B. auf der anderen Straßenseite einen anderen Hund oder irgendetwas anderes, das z.B. seinen Jagdinstinkt weckt, so wird er versuchen, sich von der Leine loszureißen und über die Straße rennen – natürlich ohne Beachtung der geltenden Verkehrsregeln – und dass kann zu Unfällen mit Sach- und Personenschäden führen bzw. auch den Hund seine Gesundheit oder gar sein Leben kosten. Um in solchen Fällen zumindest die Schäden abzuwenden, empfiehlt es sich daher eine Tierhaftpflichtversicherung bzw. eine Hundehalterversicherung abzuschließen. Diese Versicherungen sind im Allgemeinen nicht allzu teuer, aber sie schützen den Hundehalter vor Zahlungsverpflichtungen, die aus den durch den Hund entstandenen Schäden entstehen. So ist der Halter z.B. versichert, wenn der Hund der Zuchtkatze des Nachbarn den Hals umgedreht hat, oder wenn der Hund z.B. einen Fahrradfahrer umrennt und diesem dabei das Fahrrad verbogen wird. Schäden, an die man im ersten Moment, wenn man sich ein Tier zulegt, vielleicht gar nicht denkt, die aber durchaus realistisch sind. Daher lohnt sich eine Tierhaftpflichtversicherung auf jeden Fall.